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Baselbieter Bevölkerung

Die Bewohner statistisch gesehen

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm im Kanton Basel-Landschaft die Bevölkerungszahl stark zu. Lebten im Jahr 1950 im Baselbiet noch 107.549 Personen, waren es 1960 bereits 145.583. Und Ende 2001 wohnten im Kanton Basel-Landschaft 262.934 Menschen, davon 47.169 Ausländer (17,9%).

Von der Altersstruktur her lagen die Anteile der 0- bis 14-Jährigen bei 15,9%, die der 15- bis 64-Jährigen bei 68,0% und über 65 waren 16,1% der Einwohner.

In jüngster Zeit entwickelt sich das Bevölkerungswachstum geringer. Bei gleich bleibenden Geburtenzahlen wird die Zahl der jüngeren Kantonseinwohner weiter abnehmen. Hingegen wird die Zahl der über
65-Jährigen massiv ansteigen. Dies bedeutet, dass in einigen Jahren jeder Fünfte, vielleicht sogar jeder Vierte, 65 Jahre und älter sein wird.

Im Jahr 2000 gehörten noch 109.118 Personen der evangelisch-reformierten Kirche und 85.502 Personen der römisch-katholischen Kirche an. Hier lässt sich, wie in anderen Kantonen der Schweiz auch, ein eindeutiger Trend zum Kirchenaustritt ausmachen. 66.475 Bewohner des Kantons Basel-Landschaft gehörten anderen religiösen Vereinigungen an bzw. machten keine Angaben zu ihrem religiösen Bezug.

In der Zeit vor der Industrialisierung war das Baselbiet relativ gleichmässig besiedelt. Heute leben zwei von drei Baselbietern unterhalb der Hülftenschanze, fast 60% allein im Bezirk Arlesheim.

Dialekt
Wie der Baselbieter spricht


Der Dialekt des Baselbiets lässt sich nicht als Einheit beschreiben. Historisch bedingt durch das katholische Birseck und die eher reformierte ehemalige Basler Landschaft, gibt es eine sprachliche Zweiteilung.

Zusätzlich kommt es in einzelnen Gemeinden oder Ortsgruppen zu Eigenentwicklungen. Zur Zeit der Gegenreformation wurde das Birseck völlig gegen die Basler Landschaft abgeriegelt. Und diese, insbesondere das untere Baselbiet, stand unter dem Spracheinfluss der Stadt Basel.

Demzufolge gibt es grosse sprachliche Unterschiede zwischen dem unteren und dem oberen Baselbiet, sowohl auf lautlicher Ebene wie auch im verbalen und lexikalischen Bereich. So lässt sich innerhalb des oberen Baselbiets das an der Grenze zum Kanton Aargau liegende Dreieck Wenslingen-Anwil-Oltingen als kleines Untergebiet mit systematischen sprachlichen Abweichungen bezeichnen. Während die Ortssprachen von Liestal und Arlesheim Einflüsse des Stadtbasler Dialekts aufweisen, zeigen die beiden Orte Biel-Benken und Schönenbuch Merkmale, die sich aus ihrer Randlage gegen den angrenzenden Sundgau hin erklären lassen.

Grundsätzlich richtet sich die Schreibweise nach den Regeln, die Eugen Dieth 1986 aufgestellt hat. Das Prinzip besteht darin, dass die Wörter so geschrieben werden, wie man sie hört oder spricht.



Chasch s?
Z früe

Änkchel
Chröönig
Füüroobe
Gspass
Schyyfaarer Eine Auswahl von Worten

Kannst du es?
Zu früh

Enkel
Krönung
Feierabend
Spass, Scherz
Skifahrer
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