Bei der Liestaler Fasnacht ist längst der Einfluss der grossen Nachbarin spürbar, der Basler Fasnacht.
Als vorfasnächtliches Programm geht an mehrereren Abenden das Rotstab-Cabaret über die Bühne.
Nach dem Umzug am Sonntagnachmittag mit anschliessendem Guggenkonzert auf dem Zeughausplatz kommt es abends nach 19 Uhr zum einzigartigen Höhepunkt der «Lieschtlemer Fasnecht»: dem «Chienbäse-Umzug». Lichterloh brennende Kienbesen – das sind um eine massive Buchenstange befestigte, gebündelte Föhrenscheiter – werden traditionsgemäss auf den Schultern durch die verdunkelte Altstadt getragen. Im Zuge des Wachstums sind vor geraumer Zeit auch Feuerwagen dazugekommen, die hohe Flammen aufwerfen und an der Rathausstrasse unheimliche Lichtverhältnisse erzeugen.
Am Montag werden in den Beizen und Cliquenkellern die Schnitzelbänke vorgetragen.
Der Dienstag zeigt sich von der stilleren Seite. Im alten Zeughaus werden die Laternen aller Cliquen ausgestellt. Zum Teil sind das wahre Kunstwerke mit einer Fülle von Details.
Der Mittwoch gehört mit Umzug und Ball zunächst den Kindern, bis abends nochmals die Schnitzelbänkler auf Tournee gehen. Nachts um zwei ist dann der Endstreich in der Altstadt.
Am Samstag kommt Kehrausstimmung auf. Nochmals ziehen die Guggen durch die Altstadt zum grossen Konzert auf dem Zeughausplatz. Und letztlich geht es noch zum Gässle.










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