An der alten Fasnacht oder Herrenfasnacht (vor dem Aschermittwoch) haben sich die Bräuche in Oberwil trotz oder wegen der berühmten Basler Fasnacht gut erhalten.
Am Sonntagsumzug machen ausser Oberwilern auch auswärtige Cliquen mit, welche die Gelegenheit zu einer Hauptprobe im Trommeln und Pfeifen nicht unbenützt vorbeigehen lassen wollen.
Am Montag früh folgt ein Morgenstreich, der aber mit demjenigen von Basel nicht verglichen werden darf, hatte er doch auch einen ganz andern Ursprung.
Die Maskenbälle sind gut besucht, und in den Wirtschaften hört man sich am Sonntag- und Dienstagabend die verschiedenen Schnitzelbänke an.
Am Sonntag nach Aschermittwoch, d.h. vor dem Basler Morgenstreich, wird das „Fasnachtsfiir“ angezündet. Die Dorfjugend hat Holz gesammelt und auf dem „Bielhübel“ zu einem währschaften Stoss aufgeschichtet. Mit dem Feuer soll der Winter vertrieben werden. Die Kinder ziehen vom Schwanenplatz mit Fackeln zum Bielhübel hinauf und zünden damit das Feuer an. Rund ums Feuer stehen die Holzböckli fürs „Reedlischigge“.










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