Am Donnerstag vor der Basler Fasnacht geht in Sissach das maskierte Hutzgüri um. Mit seinen ebenfalls verkleideten Begleitern sucht es Personen zuhause auf, die in der Lokalzeitung «Volksstimme» bereits vorgewarnt wurden.
Am Sonntag ist der Fasnachtsumzug, am Abend der hiesige Chienbäse-Umzug mit anschliessendem Feuerwerk.
Der Morgenstreich findet zeitgleich mit demjenigen in Basel statt. Der Montagabend gehört den Schnitzelbänklern.
Wiederum getreu nach Basler Muster gestaltet sich der Dienstag mit dem nachmittäglichen Kinderumzug und dem Guggenkonzert am Abend auf dem Gemeindeplatz.
Das Chluri besteht aus rund 18 Kubikmeter Holz verschiedener Art, viel Stoff und Farbe. Es ist über sieben Meter hoch und wiegt zwischen vier und fünf Tonnen.
Das Ende der Sissacher Fasnacht, jeweils am Donnerstag nach der Basler Fasnacht, wird mit dem Verbrennen des Chluri (ähnlich dem Zürcher Sechseläuten) begangen. Das Chluri ist eine sechs Meter hohe Puppe, die eine Dorfpersönlichkeit parodiert, welche im vergangenen Jahr von sich reden machte. Das Chluri wird während seiner Fahrt zum Verbrennungsplatz von den trauernden Fasnächtlern in weissen Leintüchern musizierend und heulend begleitet.










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