Hergelaufene und Bobbele |
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Die Freiburger Hochschulen wollen in der Stadt keine
Fremdkörper sein. Als solche jedoch müssen sich täglich zugereiste Studis fühlen, wenn
sie beim Einkaufen auf dem Markt Eingeborenen gegenüberstehen oder in der Beiz´ eine
schier fremdsprachliche Speisekarte vor Augen haben.
Denn da werden sommers Gugumbere und winters Sunnewirbele feilgeboten. Brägele und Kuddle aufgetischt. Und spätestens wenn ein Einheimischer fragt, wie´s auf´m Abort g´schmeckt hat, ist das Außenseitersyndrom perfekt. Also sollten Anfänger künftig mit einer Alemannisch-Prüfung ihre Freiburg-Tauglichkeit nachweisen. Damit sie Gurken und Feldsalat einkaufen, Bratkartoffeln und Innereien bestellen und erkennen können, dass schmecken eigentlich riechen meint. Als Grundkurs bietet sich dabei die Alemannische Bühne an, die mit ihren Stücken dialektisch ins Alemannische einführt. Auf, dass künftig Hergelaufene und Bobbele einander doch noch verstehen lernen. BZ / Gerhard M. Kirk |
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