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Das erste Jahr der einheitlichen Vermarktung war gleich ein Erfolg: Erstmals wurden in den gewerblichen Beherbergungsbetrieben mehr als sechs Millionen Gästeankünfte gezählt (+1,7 %). Die Übernachtungszahlen gingen jedoch um 0,7 % leicht zurück. Dies ist insbesondere auf die Tendenz zu immer kürzeren Reisen zurückzuführen.
In den 3135 gewerblichen Gastbetrieben der Ferienregion übernachteten Urlauber insgesamt 18,42 Millionen Mal. Das entspricht einer Auslastung von 31,8 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit 3,1 Tagen deutlich über dem Baden-Württembergischen Durchschnitt von 2,7 Tagen.
Zu den Übernachtungen in den gewerblichen Betrieben müssen nach Erkenntnissen der Marktforscher noch rund 40 Prozent Übernachtungen bei Freunden und Bekannten dazu gerechnet werden. Insgesamt ist deshalb von mehr 28 Millionen Urlauber-Übernachtungen in der Ferienregion Schwarzwald auszugehen. Von den registrierten 6,04 Millionen Gästeankünften in gewerblichen Betrieben kommen 19,7 Prozent aus dem europäischen Ausland. 2,7 Prozent der Urlauber kommen von anderen Kontinenten.
Die Ankünfte aus den europäischen Nachbarstaaten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf 1,19 Mio., die Übernachtungen sogar um 9,26 Prozent auf 2,90 Mio. Den stärksten Anteil hatten 2006 daran die Schweizer mit 781.157 Übernachtungen (+8,7 %), gefolgt von Niederländern mit 608.410 (+8,0 %), Franzosen mit 272.022 (+10,4 %) und Belgiern mit 252 391 (+8,5 %) Übernachtungen.
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